Über den Dächern des Kantons Zug
Dünnenberger AG, der Name steht für Flachdach- und Spenglerarbeiten. Und er steht für eine 140-jährige Handwerkstradition und Firmengeschichte. Gegründet wurde das Familienunternehmen anno 1881 in La Chaux-de-Fonds. 1926 übersiedelte Alfred Dünnenberger, der Sohn des Firmengründers, nach Baar und so nahm die weitere Firmengeschichte im Kanton Zug ihren Lauf. Heute leitet Sonja Grüter-Dünnenberger in 5. Generation zusammen mit Roman Gilbert die Geschicke der Dünnenberger AG.
Reiche Angebotspalette
Kundenwünsche aller Art sind die Spezialität des Hauses. Und da wird's rasch einmal individuell und wirklich nicht alltäglich. «Die Leute sind schon mit kleinsten Geräten und grössten Wünschen zu uns gekommen, weil sie wissen, dass wir nicht nur auf Grossbaustellen zuhause sind», erwähnt Roman Gilbert im Gespräch. Das berufliche Hauptaugenmerk liegt auf Sanierungen, Flachdacharbeiten an Neubau, Lukarnenverkleidungen, Kamineinfassungen, Fensterbänken, Fassadenarbeiten, Dachentwässerungen bzw. Dachrinnenreinigungen und -erneuerungen, Ort- und Stirnladenverkleidungen, Reparaturen, Werkstattarbeiten sowie zertifizierte periodische Blitzschutzkontrollen inkl. Abnahme. Zur Kundschaft zählen Firmen, Private und die öffentliche Hand im Kanton Zug.
«Auch in Zukunft werden wir danach streben, überliefertes Handwerk den Erfordernissen der Zeit anzupassen.»
Regelmässige Kontrollen
Sonja Grüter-Dünnenberger plädiert für regelmässige Kontrollen: «Temperaturschwankungen, starker Regen oder auch Schnee fordern von den Flachdachabdichtungen Höchstleistungen. Jährliche Kontrollen der einzelnen Komponenten vermindern Langzeitschäden und lassen uns mögliche Schäden frühzeitig erkennen.» Sie bezieht sich da u. a. auf den Hagel vom 21. und 28. Juni 2021, welche die Firma vor eine völlig unerwartete Herausforderung stellte. «Gerade diese Unwetterschäden beschäftigen uns wohl noch eine Weile», ergänzt sie.
Im Einsatz für den Berufsnachwuchs
Sehr gerne gibt die Dünnenberger AG ihr profundes Wissen an weitere Generationen weiter. In dem Zusammenhang darf erwähnt werden, dass sich Interessenten und Interessentinnen für die Lehre als Spengler*in EFZ für Schnuppertage und weitere Infos melden können. «Es ist uns wichtig», bekräftigt Sonja Grüter-Dünnenberger, «dass der Spengler-Beruf seine Wichtigkeit auch in Zukunft nicht verliert und weiterhin wertgeschätzt wird.» Die Seriosität wird durch die Zugehörigkeit zum Verband suissetec unterstrichen.